Insa Lienemann ist direkte Nachfahrin ostfriesischer Seeräuber. Das Fernweh und der Freiheitsdrang sind ihr angeboren. Mit drei Jahren erkundete sie die Welt mit dem silberfarbenen Fahrrad des Nachbarjungen, mit 16 nahm sie eine blaue Vespa, mit 18 einen roten Polo. Nach dem Abitur volontierte sie bei der Ostfriesen-Zeitung in Leer, bevor sie mit 21 ihren schwarzen Rucksack packte und für ein Jahr durch Zentralamerika, Australien und Asien tingelte.
Danach zog es sie zum Studieren ans Tor zur Welt, nach Hamburg. Zwischendurch verbesserte sie ihr journalistisches Handwerk beim Handelsblatt, beim Wirtschaftsmagazin brand eins und beim Spiegel und schloss sich dem Berliner Journalistenbüro "MedienManufaktur Wortlaut und Söhne" an.
Nach einigen Jahren in Hamburg wagte sie ein sehr großes Abenteuer - sie packte den Umzugswagen und zog zurück nach Ostfriesland. Heute lebt sie als freie Journalistin mit ihrem Mann und zwei kleinen Piraten in Aurich.